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EFFRETIKON & WINTERTHUR

Ma­nu­el­le Tech­ni­ken

Manuelle Techniken sind physiotherapeutische Behandlungsformen, bei denen mit den Händen an Gelenken, Muskeln und Bindegewebe gearbeitet wird. Im Rike-Hus in Effretikon und Winterthur setzen wir unter anderem Bowen, das Konzept nach Kaltenborn/Evjenth sowie Cyriax ein – jeweils abgestimmt auf den erhobenen Befund.

Was sind Ma­nu­el­le Tech­ni­ken?

Unter manuellen Techniken versteht man physiotherapeutische Handgriffe und Behandlungsansätze am Bewegungsapparat. In der Praxis Rike-Hus kombinieren wir verschiedene methodische Ansätze, um Gelenke, Muskeln, Sehnen und Faszien zu behandeln.

Ziel der Anwendung ist es, Bewegungseinschränkungen zu beeinflussen, den lokalen Stoffwechsel anzuregen und die körpereigene Regenerationsfähigkeit zu unterstützen. Ob und in welchem Ausmass sich Beschwerden verändern, ist individuell unterschiedlich und lässt sich nicht vorhersagen.

Schwerpunkte unserer Manuelle Techniken

Bowen Technik

Manuelle Technik mit definierten Bewegungsimpulsen über Muskeln, Sehnen und Faszien. Die Wirkmechanismen sind wissenschaftlich nicht abschliessend geklärt.

Kaltenborn/Evjenth Konzept

Systematischer Ansatz zur Mobilisierung von Gelenken und Weichteilen mit dem Ziel, die Beweglichkeit zu beeinflussen.

Cyriax

Methode mit Querfriktionen (Quermassage) an Sehnen, Bändern und Muskelansätzen, die bei lokalen Reizzuständen des Weichteilgewebes eingesetzt wird.

Maitland Konzept

Konzept zur Untersuchung und Behandlung von Gelenken mit abgestuften, rhythmischen Mobilisationsbewegungen, deren Intensität an Ihre Reaktion angepasst wird.

Faszien-Behandlung

Manuelle Techniken am Bindegewebe, die bei anhaltenden Überlastungsbeschwerden eingesetzt werden.

Gelenkmobilisation

Traktions- und Gleittechniken, die bei eingeschränkter Gelenkbeweglichkeit eingesetzt werden.

Triggerpunkt-Therapie

Manuelle Druckanwendungen an lokal verhärteten Muskelarealen.

Unser Behandlungsansatz im Rike-Hus

Jede manuelle Intervention betten wir im Rike-Hus in ein physiotherapeutisches Gesamtkonzept ein. Nach einer gründlichen Befunderhebung legen wir gemeinsam fest, welche manuellen Techniken für Ihre Beschwerden infrage kommen.

Die manuelle Behandlung dient häufig als Vorbereitung, um Spannungszustände zu beeinflussen und Gelenkbewegungen zu erarbeiten. In Kombination mit aktiven Übungen unterstützen wir Sie dabei, das Erarbeitete in den Alltag zu übertragen.

Vorteile der manuellen Therapieverfahren

Nicht-invasiv

Anwendung von aussen, ohne operativen Eingriff und ohne Injektion.

Befundorientiert

Handgriffe, die auf die im Befund festgestellten Muskel-, Sehnen- oder Faszienbereiche abgestimmt werden.

Gewebeaktivierung

Ziel der Anwendung ist es unter anderem, die lokale Durchblutung anzuregen.

Kombinierbar

Lässt sich mit aktiver Trainingstherapie und Eigenübungen kombinieren.

Vielseitig nutzbar

Kommt sowohl bei akuten Funktionsstörungen als auch bei länger bestehenden Beschwerden zum Einsatz.

Für jedes Alter

Wird bei Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen angewendet; die Auswahl der Technik richtet sich nach dem Befund.

Welche Methode passt zu Ihnen?

Je nach Art Ihrer Bewegungseinschränkung oder lokalen Verspannung wählen wir im Rike-Hus einen passenden manuellen Ansatz aus.

Bowen Technik bei Verspannungszuständen
Wird unter anderem bei Verspannungszuständen der Muskulatur, Rückenbeschwerden und nach Sportverletzungen begleitend eingesetzt. Die Technik arbeitet mit sanften Impulsbewegungen. Ob sie im Einzelfall geeignet ist, klären wir im Befund.
Kaltenborn/Evjenth bei Gelenksteifigkeit
Kommt bei eingeschränkter Gelenkbeweglichkeit und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates infrage. Ob Traktions- und Gleittechniken angezeigt sind, ergibt sich aus der Befundaufnahme.

Ablauf der Manuellen Therapie in 4 Schritten

01. Befund & Anamnese

Gründliche Erfassung Ihrer Beschwerden sowie Funktionsprüfung von Gelenken und Muskulatur.

02. Methodenauswahl

Auswahl der passenden manuellen Methode (z.B. Bowen, Kaltenborn/Evjenth, etc.).

Durchführung der ausgewählten manuellen Techniken, angepasst an Ihre Reaktion während der Behandlung.

Präzise Durchführung der manuellen Techniken oder Impulssortimente zur Gewebeentlastung.

04. Aktive Integration

Anleitung zu Alltagsanpassungen und Eigenübungen, die Sie selbstständig weiterführen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Sind manuelle Techniken schmerzhaft?
Die meisten manuellen Techniken sind sanft und werden in der Regel als schmerzfrei empfunden. Bei tiefen Weichteiltechniken oder Mobilisationen kann ein Druckgefühl entstehen; die Intensität passen wir laufend an Ihre Rückmeldung an.
Wie viele Sitzungen sind in der Regel erforderlich?
Die Anzahl der Einheiten richtet sich nach Befund und Verlauf. Wann und in welchem Ausmass sich die Beweglichkeit verändert, ist individuell unterschiedlich und lässt sich im Voraus nicht zusichern.
Wie lange dauert eine Therapieeinheit?
Eine Behandlungseinheit dauert üblicherweise 25 bis 45 Minuten, abhängig davon, ob die manuelle Technik einzeln oder in Kombination mit aktiver Physiotherapie angewendet wird.
Gibt es mögliche Nebenwirkungen?
Bei fachgerechter Anwendung sind unerwünschte Wirkungen selten. Nach der Behandlung können vorübergehend Müdigkeit oder ein Muskelkatergefühl auftreten. Nicht angewendet werden manuelle Techniken unter anderem bei akuten Entzündungen, frischen Frakturen, ausgeprägter Osteoporose, Tumorerkrankungen im Behandlungsgebiet sowie bei offenen Wunden. Mögliche Gegenanzeigen klären wir vorgängig ab.
Werden die Kosten von der Krankenkasse übernommen?
Liegt eine ärztliche Verordnung für Physiotherapie vor, werden manuelle Techniken in der Regel über die Grundversicherung (KVG) oder die Unfallversicherung (UVG) abgerechnet. Es gelten die gesetzlichen Vorgaben zu Verordnung und Sitzungszahl sowie Franchise und Selbstbehalt. Eine verbindliche Auskunft zur Kostenübernahme erteilt Ihr Versicherer.

Weitere Angebote im Rike-Hus

    Möchten Sie mehr erfahren?

    Lassen Sie uns gemeinsam beurteilen, welche manuellen Techniken für Ihre Situation infrage kommen. Vereinbaren Sie einen Termin in Effretikon oder Winterthur.

    Hinweis: Die auf dieser Seite beschriebenen Anwendungen sind physiotherapeutische Massnahmen. Wirkung und Verlauf sind individuell unterschiedlich; ein bestimmter Behandlungserfolg kann nicht zugesichert werden. Diese Informationen dienen der sachlichen Information und ersetzen weder eine ärztliche Abklärung noch eine Diagnose. Ob eine Anwendung für Sie geeignet ist und welche Gegenanzeigen zu beachten sind, klären wir im persönlichen Befundgespräch.